Graphic Recording auf “Mehr als willkommen!”

Auf der Tagung “Mehr als Willkommen” der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.  hatte Sankt Urban die Möglichkeit einen Workshop grafisch mitzuschneiden.

Anfangs war die Wand mehr als weiss und leer, aber dank des interessanten Workshops von Anja Witzel füllte sich die Fläche dann doch rasch.

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Das Thema waren “Werte” im Zusammenhang mit der aktuellen Zuwanderung.

Am Ende kam das raus:

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Sankt Urban auf der re:publica!

Gleich auf der Eröffnungsveranstaltung waren wir unterwegs in Sachen Urban Gaming.
Mit newbes ging es gleich los in den benachbarten Kiez auf der Suche nach Pfeilen im urbanen Raum. Streng analog natürlich! Da die Teilnehmer nicht fotografiert werden wollten, mußten wir mal wieder zum Stift greifen und schnelle, dreckige Skizzen machen.
Viel Spaß gab es dann wieder mit den selbstgezeichneten Pfeilkarten auf dem re:publica Gelände. Da die Hauptveranstaltung erst am nächsten Tag losging war der Innenhof vom Gleisdreieck das Spielfeld.
Dennoch gab es hier viel zu entdecken, und als wir mit der Aufgabe zum Thema Hören/Wahrnehmen in einen hallenden Gewölbe gelangten, war schnell eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt.
Selbst die Katzen-Aufgabe (“Folge einer Katze”) war leichter zu lösen als gedacht.
Rundherum zufrieden gingen die Teilnehmer am Ende wieder in die digitale Welt…

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Pfeile unter der Hochbahnstütze

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Bedeutet der Pfeil “da lang”, oder geht es hier zum Haus Nr. 23 ?

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Alle Pfeile auf eine Karte zeichnen?

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“Follow the cat!” (auf dem T-Shirt) – aber sie bewegt sich nicht!

IS PORTA – A MOBILE CART FOR THE NEIGHBOURHOOD

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Unter den Fittichen von bi-bak arbeitete Sankt Urban eine Woche, und mehrere Wochen vor Ort im Weddinger Soldiener Kiez.
Es ging darum lokale Handwerker mit Flüchtlingen zu vernetzten, und diesen durch ihre Tätigkeit im Kiez eine Einstiegsmöglichkeit in unsere Gesellschaft zu bieten.
Unsere Feldarbeit mündete in ein genaues Verzeichnis von Handwerksbetrieben, die offen waren jemanden zu beschäftigen der sich nur schwer mit Deutsch, oder bestenfalls Englisch verständigen konnte.
Ein emotionaler Höhepunkt des Projektes war die Begnung mit den Flüchtlingen in den Räumen des Salem-Vereines. Hier führten wir kurze Interviews durch, um herauszubekommen wer Fähigkeiten hatte, die die Weddinger Handwerker gebrauchen konnten.
Unglaublich motiviert und mit vielen Hoffnungen begegneten uns viele Menschen, die wir leider nur zum Teil weitervermitteln konnten.
Da wir unsere Arbeit dokumentieren wollten, aber gleichzeitig die Würde dieser Menschen nicht verletzen wollten, fingen wir an diese mit Zeichnungen zu porträtieren.
Die Nasen waren leider meistens viel zu Groß und so gab es viele Lacher.
Babylonische Sprachverwirrung herrschte dann beim Treffen mit den Handwerkern: Der Hund der Schneiderinnen angesprochen auf Deutsch reagierte nicht. Denn der war ein ungarischer Hund, worauf der syrische Junge polyglott ins Russische wechselte!
Die Ausstellung am Freitag anläßlich der Kolonnie Wedding war auch ein voller Erfolg.
Aus den Schubladen unserer Mobilen Workstation wurde im Nu ein Tisch improvisiert und ein afghanischer Teppichknüpfer (großes Projekt ein Teppich mit den Konterfei von Angela Merkel) führte mit seiner Nähmachine sein Können vor.
Wir sind jetzt sehr gespannt auf den zweiten Teil unseres Projektes im türkischen Sinop…

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Interview bei Salam

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Auf dem Weg in den Soldiner Kiez

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Im Computerladen

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Bei den Mode-Designerinnen, der Hund kann nur Ungarisch verstehen!

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Auf dem Smartphone wird eine eigene Arbeit gezeigt.

 

Sa. 23. April 2016, 16 Uhr: Stadtforschertraining #20 mit Karsten Michael Drohsel

Écriture en Plain Air – Kreatives Schreiben in der Stadt

„Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Cafè-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben“ schrieb Franz Hessel 1929 in „Spazieren in Berlin“.

Dieser Abschnitt, als Anleitung verstanden, eröffnet eine Methode der Stadtwahrnehmung, die es uns erlaubt die Stadt als Speicher für Fragmente einer Geschichte zu sehen, den es zu entdecken gilt. Dies wollen wir, während eines aufmerksamen Spaziergangs durch eine Straße in Berlin-Mitte tun und dabei Buchstaben, Worte und Satzfragmente sammeln, die im Anschluss in einem Cafè zu einer Geschichte verdichtet werden. Weiterlesen

Workshop Playing Lviv

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Weiße Wände, bunte Stifte, Materialien, ein Stadtspiel – alles ist bereit für den Workshop “Playing Lviv”. Danke an die GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) für die Einladung!

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das erste spiel aus dem workshop “playing lviv”, “the city as text”, inspiriert von paul austers “stadt aus glas”, den lettristen und franz hessel. dazu die neue analog-kamera von sankt urban berlin. wir haben viel freude hier, vor allem auch, da unsere gastgeber und die teilnehmerinnen unwahrscheinlich tolle und interessierte menschen sind.
die wände füllen sich, die ideen kommen in gang, spiele entstehen ‪#‎playinglviv‬

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und weiter geht´s: die beiden spiele sind zwischenzeitlich zu vieren geworden, am abend warens dann aber wieder zwei – die dafür aber komplexer und dichter. 
die datengrundlagen der stadt lviv und des historischen instituts sind unglaublich, ebenso wie das engagement und wissen der teilnehmerinnen. ‪#‎playinglviv‬

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FR. 19.02.2016 20:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #19 mit Sebastian Strombach

COMIC, STADT, ARCHITEKTUR
Eine Lesung/Vortrag von Sebastian Strombach

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Dieses Stadtforschertraining findet ausnahmsweise einmal Indoor statt – um dann mittels des Medium Comics in die weite große Stadt heraus zukommen.
Auf zwei Stadtspaziergängen wurde bereits versucht die Stadt als Comic zu sehen, jetzt soll der Versuch unternommen werden den Comic als eine Art von Stadt wahrzunehmen.
Sebastian Strombach zeichnet seit 2012 an verschiedenen Comicprojekten, seine beiden großen Bände “WOLENBÜGEL” spielen beide in Berlin.
In dieser geplanten Trilogie versucht der Autor seine ganz spezifische Stadtsicht den Leser näher zubringen.
Ausgangspunkts sind dabei reale Orte in Berlin, deren Besonderheit ihre “schwellenartige” Qualität in Benjaminischen Sinne sind.
So wird es ein fließender Übergang geben von der Stadterkundungen zu den Qualitäten des Medium Comics.
In dem Vortrag/ Lesung wird es nicht nur exklusive Einblicke in den geraden in Werden begriffen zweiten Band geben, sondern die Zuhörer werden ein Berlin erkunden dessen Realität, Geschicht, Vergangenheit und Zukunft ineinander verschränkt sind.

Beginn: Freitag, 19. Februar 20:00 Uhr (s.t.=pünktlich)
ZAA Marienburger Str. 47
(Berlin Prenzlauer Berg, TRAM M2, Haltestelle Marienburger Straße gleich neben den Burger-Laden)
Dauer: Ich freue mich auf einen netten Abend mit Euch. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden oder Vermittelnden und die Materialien geben könnte.
Das Stadtforschertraining findet zweimonatlich, i.d.R. jeweils am 3. Samstag statt. Datum, Zeit, Treffpunkt und Thema werden rechtzeitig über die üblichen Plattformen bekanntgegeben.

Die Farben Athens auf der Documenta 14…

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Stolz wie Oskar: Das Spiel “ATH – Die Farben Athens”, das ich zusammen mit Samuel Treindl im Rahmen der Lehrtätigkeit an der Universität Kassel entwickelt habe, lehnt lässig an der Säule im Documenta 14-Büro in Athen. 
Vielen Dank an die Studierendengruppe “Students of Kathens”, die das Spiel so toll vorgestellt und beworben haben, dass das D14-Team ganz begeistert davon war!