Archiv für den Monat: April 2014

Sa. 03. Mai 2014, 14 Uhr: Ableitungsspaziergang im Rahmen des Jane`s Walk Wochenendes

Im Rahmen des diesjährigen Jane`s Walk bieten wir einen Spaziergang an, der sich innerhalb eines kleinräumlichen Areals mit den sich vor Ort aufdrängenden Themen beschäftigt. Getreu der Methode der historischen Akademie, werden Themen im Gehen identifiziert und besprochen.

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Wahrgenommene, beobachtete und an bestimmten Orten assoziierte Aspekte räumlicher Phänomene, wie Stadtentwicklung, Nutzungsveränderungen oder Entwicklungsstillstände, etwaige Dominanzen (Touristification, Gentrifizierung) und daraus resultierende Inklusionen sowie Exklusionen, sollen identifiziert, kartiert, besprochen und über Notizen auf Papier erweitert werden.

Aus dem selbst erarbeiteten Fundus entstehen Diskussionen, die lokale Vergangenheiten und Zukünfte thematisieren, aber auch einen wichtigen Beitrag zum gegen-wärtigen urbanen Diskurs leisten. Im Kern geht es zum einen also um Beobachtungsgabe, Orts- und Diskurswissen, die Fähigkeit Dinge präzise zu beschreiben und sich gemeinsam über die Beobachtungen auseinanderszusetzen.

Termin: Samstag 03. Mai 2014 | 14:00 Uhr s.t.

Treffpunkt: Vor dem Eingang zum “Raum der Stille” im Nord-Flügel des Brandenburger Tores, Pariser Platz 8, 10117 Berlin

Walk-Leiter: Karsten Michael Drohsel (mikromakrowelt.de/Stadtgeherkollektiv)

Bitte beachten: Der Spaziergang erfordert Freude, sich an lokaler, thematischer Spekulation zu beteiligen und aus dem gemeinsam generierten Wissen etwas abzuleiten. Es geht nicht um Richtig oder Falsch und es wird auch keine klassische Führung geboten. Vielmehr entsteht etwas aus dem spontanen Wissen und der Assotiationsfähigkeit der Teilnehmenden, das spekulativ ist, aber eine Grundlage für die weitere Beschäftigung mit dem entsprechenden Thema sein kann. Während des Walks werden Fotos gemacht und Klangerlebnisse mit einem Aufnahmegerät festgehalten, wodurch am Ende ein Album mit Impressionen des Spaziergangs entstehen soll.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Um eine Spende für die Materialien wird gebeten. Am Ende des Spaziergangs ist eine gemeinsame Einkehr geplant.

Weitere Infos:
www.janeswalk.org/germany/berlin/ableitungsspaziergang-wir-kommen-und-spekulieren/

Achtung: Neues Format – Der Ableitungsspaziergang

Anlässlich des kommenden Jane`s Walk-Wochenendes, haben wir uns ein neues Format ausgedacht, welches wir in Zukunft sporadisch anbieten wollen. Getreu der Methode der historischen Akademie, werden Themen im Gehen identifiziert und besprochen. Wahrgenommene, beobachtete und an bestimmten Orten assoziierte Aspekte räumlicher Phänomene, wie Stadtentwicklung, Nutzungsveränderungen oder Entwicklungsstillstände, etwaige Dominanzen (Touristification, Gentrifizierung) und daraus resultierende Inklusionen sowie Exklusionen, sollen identifiziert, kartiert, besprochen und über Notizen auf Papier erweitert werden. Aus dem selbst erarbeiteten Fundus entstehen Diskussionen, die lokale Vergangenheiten und Zukünfte thematisieren, aber auch einen wichtigen Beitrag zum gegenwärtigen urbanen Diskurs leisten. Im Kern geht es zum einen also um die Schulung der Beobachtungsgabe, der Erweiterung des Orts- und Diskurswissen, und die Fähigkeit Dinge präzise zu beschreiben und sich gemeinsam über die Beobachtungen auseinanderszusetzen.

Erster Termin wird der 3. Mai ab 14:00 Uhr sein. Weiteres in kürze hier.

SA. 26.4.2014 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #08 MIT SEBASTIAN STROMBACH

DIE STADT als COMIC

Kann man Stadt als Comic lesen? Und liest man Comics eigentlich oder schaut sie an? Was passiert dann mit der Stadt, oder dem Comic?

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Klar ist dass der Comic ein urbanes Medium ist. Seit seiner Erfindung vor hundert Jahren lotet er moderne Zustände wie Simultanität, Durchdringungen und Geschwindigkeit aus. Hauptwesensmerkmal des Comics ist aber die Reihung von Bildern zu einer Sequenz. Wo findet man so etwas in der Stadt?

Und was ist mit Superhelden, Monstern und menschlichen Tieren? Robertern, Cyborgs und verrückten Professoren? All dass möchte dieses Stadtforschertraining herausfinden, die Antwort ist offen, und weitere Fragen sind höchst wilkommen. Und wie enden die meisten Experimente – richtig: BÄANNNGGGG !!!!!

Der Spaziergang wurde konzipiert von Sebastian Strombach, der ihn auch durchführen wird. Sebastian zeichnet selber Comics. Als gelernter Architekt, machte er Ausflüge in die Filmbranche, war als Stadtführer unterwegs und ist Mitglied von mikromakrowelt.

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Beginn: Samstag, 26. April 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) im Lustgarten, vor der Freitreppe des ALTEN MUSEUMS. Für alle Fälle kann Sebastian unter 0176.54768270 erreicht werden.

Dauer: Ca. 2+ Stunden mit abschließender Einkehr. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden und die Materialien geben könnte.

Das Stadtforschertraining findet zweimonatlich, i.d.R. jeweils am 3. Samstag statt. Der nächste Termin ist somit am 21.Juni. Das Thema wird rechtzeitig über die üblichen Plattformen bekanntgegeben.

Literaturempfehlungen:

Scott McCloud: “Comics richtig lesen”

Mélanie van der Hoorn: “Bricks & Ballons – Architecture in Comic-Strip Form”

14.04.2014 ab 19 Uhr Filmabend zum Thema “Mapping” in Kooperation mit Urbanophil

urbanophil und mikromakrowelt freuen sich gemeinsam einen urbanoFilms-Abend zum Thema: “Mapping” – Kartierung urbaner Erfahrungen durch Fil präsentieren zu dürfen.

(English version below) Paula Salomo, Karsten Michael Drohsel von Urbanophil und Boris Boekhoff von mikromakrowelt teilen eine große Begeisterung für das Thema “Mapping” mit all den sich bietenden Facetten der Betrachtung: seien es methodische Vorgehensweisen der Kartierung von relevanten lokalen Daten, experimetelle Formate der Erfassung von räumlichen Phänomenen oder wie im ersten Beitrag der von nun an unregelmäßig fortlaufenden Filmreihe “Mapping”, die künstlerisch-forschende Herangehensweise der Kartierung urbaner Erfahrungen durch Film von Violeta Burckhardt.

URBANpromo

Die heutige Stadt repräsentiert mehr als nur Lebensraum und Umwelt, sie ist unsere Zukunft. Mit Städten und Technologien, die immer schneller wachsen und fortschreiten, sind wir als Stadtbewohner dazu gezwungen diesen kontinuierlichen Flux zu akzeptieren und als einen Teil unserer Realität anzunehmen. Film ist ein flexibles Werkzeug der Repräsentation, das mit beiden – den harten und den weichen – Seiten der zeitgenössischen Stadt umzugehen vermag. Film befähigt uns dadurch, dass wir uns auf die verschiedenen Aspekte der auf dem Spiel stehenden urbanen Realität konzentrieren können. Weiterlesen