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Workshop Playing Lviv

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Weiße Wände, bunte Stifte, Materialien, ein Stadtspiel – alles ist bereit für den Workshop “Playing Lviv”. Danke an die GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) für die Einladung!

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das erste spiel aus dem workshop “playing lviv”, “the city as text”, inspiriert von paul austers “stadt aus glas”, den lettristen und franz hessel. dazu die neue analog-kamera von sankt urban berlin. wir haben viel freude hier, vor allem auch, da unsere gastgeber und die teilnehmerinnen unwahrscheinlich tolle und interessierte menschen sind.
die wände füllen sich, die ideen kommen in gang, spiele entstehen ‪#‎playinglviv‬

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und weiter geht´s: die beiden spiele sind zwischenzeitlich zu vieren geworden, am abend warens dann aber wieder zwei – die dafür aber komplexer und dichter. 
die datengrundlagen der stadt lviv und des historischen instituts sind unglaublich, ebenso wie das engagement und wissen der teilnehmerinnen. ‪#‎playinglviv‬

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Urban Game Athens

Aus dem Kurs, den ich in Kassel gerade mitbetreue:

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Thank you for the amazing Saturday night. We gained a lot of interesting things and ideas.
Ευχαριστούμε για το υπέροχο σαββατόβραδο. Αποκτήσαμε πολύ ενδιαφέροντα πράγματα και ιδέες.

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To explore the city Karsten and Samuel developed an urban game for Moving School. Students choose different colours and start from a circle around the city center taking pictures of any object in this colour.

Die Welt in einer Straße

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Letzten Monat haben wir für das Programm “ΣτART – Jugendkultur in Griechenland” 7 verschiedene Random Walks hergestellt.
Das Projekt ist eine Kooperation der Robert Bosch Stiftung, des Goethe-Instituts Thessaloniki und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
Hier zu sehen der Ausstellungsbeitrag einer Gruppe, die im Rahmen des Auftaktworkshops “Die Welt in einer Straße” bereist haben.

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12122868_1693772764186526_3304634443599605945_nHier ein paar Fotos, die zeigen, wie konzentriert und fantasievoll die Teilnehmenden an den Random Walks im Prenzlauer Berg arbeiten.
Herrlich!

Sa. 25. Mai 2014, 14 Uhr: Randomwalks in Muggenhof

We are Random! Fünf verschiedene Aufgaben zur stadterkundung und zum Verirren warten auf euch.We are Random! Fünf verschiedene Aufgaben zur Stadterkundung und zum Verirren warten auf euch.

Randomwalks #1-5, Samstag, 24. Mai 2014, Treffpunkt 14.00 Uhr vor der Quelle, nahe U Eberhardshof in Nürnberg

Random Walks – Zufallsspaziergänge – möchten zum verirren anstiften, vor allem in den, den Teilnehmenden bestens bekannten Stadtgebieten. Doch verirren ist nicht so einfach, wie es scheint, zumal noch in einer Gegend, die den meisten bekannt und vertraut ist. Verirren braucht Schulung oder Anleitung. Hierfür bieten Random Walks eine Möglichkeit, sich von der Orientierung in bekanntem Terrain zu verabschieden und zumindest für kurze Zeit verloren zu gehen. Wenn dann noch die sonst genutzten Navigationsapplikationen außen vor gelassen werden, macht es großen Spaß zu sehen, wohin man kommt, wem und was man begegnet und mit welchen Impressionen und Geschichten man wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. Weiterlesen

SA. 26.4.2014 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #08 MIT SEBASTIAN STROMBACH

DIE STADT als COMIC

Kann man Stadt als Comic lesen? Und liest man Comics eigentlich oder schaut sie an? Was passiert dann mit der Stadt, oder dem Comic?

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Klar ist dass der Comic ein urbanes Medium ist. Seit seiner Erfindung vor hundert Jahren lotet er moderne Zustände wie Simultanität, Durchdringungen und Geschwindigkeit aus. Hauptwesensmerkmal des Comics ist aber die Reihung von Bildern zu einer Sequenz. Wo findet man so etwas in der Stadt?

Und was ist mit Superhelden, Monstern und menschlichen Tieren? Robertern, Cyborgs und verrückten Professoren? All dass möchte dieses Stadtforschertraining herausfinden, die Antwort ist offen, und weitere Fragen sind höchst wilkommen. Und wie enden die meisten Experimente – richtig: BÄANNNGGGG !!!!!

Der Spaziergang wurde konzipiert von Sebastian Strombach, der ihn auch durchführen wird. Sebastian zeichnet selber Comics. Als gelernter Architekt, machte er Ausflüge in die Filmbranche, war als Stadtführer unterwegs und ist Mitglied von mikromakrowelt.

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Beginn: Samstag, 26. April 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) im Lustgarten, vor der Freitreppe des ALTEN MUSEUMS. Für alle Fälle kann Sebastian unter 0176.54768270 erreicht werden.

Dauer: Ca. 2+ Stunden mit abschließender Einkehr. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden und die Materialien geben könnte.

Das Stadtforschertraining findet zweimonatlich, i.d.R. jeweils am 3. Samstag statt. Der nächste Termin ist somit am 21.Juni. Das Thema wird rechtzeitig über die üblichen Plattformen bekanntgegeben.

Literaturempfehlungen:

Scott McCloud: “Comics richtig lesen”

Mélanie van der Hoorn: “Bricks & Ballons – Architecture in Comic-Strip Form”

Süße kleine Katze

Vergangenes Wochenende haben wir wieder mal zu unserem Stadtforschertraining eingeladen und dieses mal fünf Zufallsspaziergänge, sog. Random Walks ausgegeben. Einer der Walks beschäftigte sich mit süßen kleinen Katzen, die, so habe ich mir sagen lassen, überall in der Stadt umherstreifen sollen. In diesem Sinne musste es so für die Dreier-Gruppe ein leichtes sein die drei Einzelaufgaben zum Thema “Katzen in der Stadt” zu lösen.

Nachdem ausgewürfelt wurde, wieviele Stationen mit welchem Verkehrsmittel in welche Richtung gefahren werden soll, um zum Ausgangspunkt zu gelangen, gingen die drei Teilnehmerinnen los, um 1. fünf Bilder einer Katze zu Fotografieren, wobei zwischen jedem Bild mindestens 15 Minuten Wegstrecke liegen mussten; 2. eine lebendige Katze zwei Minuten am Stück verfolgt werden sollte und 3. jemand ausfindig gemacht werden sollte, der oder die eine persönliche Beziehung zu einer Katze haben und bereit sein sollte eine Geschichte aus dieser gemeinsamen Beziehung mit den Teilnehmerinnen zu teilen.

(Unglücklicher Weise) verschlug der Zufall die Teilnehmerinnen nach Rudow in ein Wohngebiet mit lockerer Bebauung, ausschließlich REP-Wahlplakaten und Menschen mit Kampfhunden. Trotz langer und aufrichtiger Suche nach Katzen wurden die Teilnehmerinnen nur in Form von Darstellungen oder Abbildungen von Katzen fündig. Die Geschichten, die es dazu zu hören gab, waren aber sehr amüsant und brachten uns alle zu der Frage, ob es wohl eine lohnenswerte Forschung wäre, herauszufinden, ob es eine Korelation von politischer Gesinnung und Haustierwahl gibt.

Die anderen vier Spaziergänge wurden ebenfalls begangen und es wurde auch eifrig berichtet, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Vielen Dank an die TeilnehmerInnen, ihre Geschichten und besonders an Maria, Barbara und Heike für die Fotos.

What Sound is Space? – Über die Kunst die Geschichte der Stadt zu hören

Die Geschichte einer Stadt ist zwar nicht direkt hörbar, jedoch bietet jede Raumsituation eine eigene akustische Kulisse. Eine, wenn man so will, ortstypische klangliche Atmosphäre, die allerdings auf die Geschichte, in diesem Fall v.a. die bauliche Geschichte zurück geht, die sich besonders im Stadtgrundriss und der Bebauung zeigt.

Um dieser auf den Grund zu gehen und Grundlagen für eine mögliche akustische Denkmalpflege zu schaffen, haben wir in Erlangen zu einem Workshop eingeladen, der unsere Gedanken innert eines Praxisprojekts reflektieren sollte.  So haben wir, nach einer theoretischen Einführung die Werner Pregler im Wesentlichen gestaltete, exemplarisch einige Orte im öffentlichen Raum in Erlangen auf ihren akustischen Gehalt hin untersucht und mit den Teilnehmenden der Workshops analysiert, wie diese Räume klingen.

Wo ist der Klang der Vergangenheit versteckt?

Wo ist der Klang der Vergangenheit versteckt?

Ausgerüstet mit Hör-Geräten wurden vorab festgelegte akustische Stadtsituationen aufgesucht und analysiert und dadurch ein Bewusstsein für alltägliche Klangwelten geschaffen. Zudem kartierten wir Hörenswürdigkeiten in der Innenstadt, die neben den vielen Sehenswürdigkeiten ein anderes sinnliches Erleben ermöglichen. Gleichzeitig wurden die Hörerlebnisse auf analogen und Karten notiert und mit digitalen Aufnahmegeräten in Form von Soundfiles archiviert. Hierüber entsteht ein Austausch der verschiedenen Eindrücke unter den Teilnehmern. Die persönlichen Eindrücke wurden diskutiert und es kammen für jeden Teilnehmenden neue Klänge und Vorstellungen hinzu. Hierüber wurde der öffentliche Raum Erlangens nicht nur erfahrbar, sondern es wurden auch Fragen aufgewurfen: Was dominiert hier, was wiederholt sich, was für Überlagerungen gibt es, d.h. an was für einem Ort befinden wir uns eigentlich? In wie fern sind diese Orte/Räume in ein Soundscape eingebettet, wie reflektieren Architektur oder Kunstwerke den Klang und wie spielen visuelle und akustische Phänomene zusammen (auch historische Schichten können und sollen hiermit sichtbar gemacht werden)? Wie hat der Ort bei seiner Entstehung geklungen? Welche Spuren sind hiervon erhalten geblieben? Welche gegenwärtigen Spuren können bzw. werden oder sollen erhalten bleiben? Welche Klänge oder Geräusche stören den Ort? Diese Fragen leiteten zügig über in Fragen der Raumqualität aber auch in Fragen der Identität, der persönlichen Erinnerung sowie der kollektiven Geschichte.

Über die aussergewönlichen Experimente mit den Hör-Geräten und den vor Ort zurückgelassenen Klebestreifen konnten auch andere Passanten auf den Raumklang aufmerksam gemacht werden, was zum einen in einen lebhaften Hör-Diskurs überführte und zum anderen Passanten zur Interaktion anstiftete.